Aller guten Dinge sind 3 – Resumé meiner ersten Marktstände

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ich will ein paar Gedanken zu meinen ersten Marktständen mit Euch teilen.

Als erstes war da der Weihnachtsmarkt in Rösrath. Tolles Ambiente im Schloß Eulenbroich. Dort hatte ich mich einigermaßen spät angemeldet. Dennoch bekam ich 2 Wochen vor Markttermin den Zuschlag für einen Außenstand. Allerdings musste ich mir auch einen Pavillion mieten. Durch den Pavillion waren meine Sachen gut geschützt und ich finde ich habe sie ganz gut präsentiert. Am Ende des ersten Tages war ich mir da nicht mehr so sicher. Ganze 7 Euro Umsatz. Ich war enttäuscht und zweifelte. Meine Familie hat mich wieder aufgemuntert und tatsächlich – die nächsten 2 Tage lief es besser. Ich bekam viel Lob für meine Taschen und mutierte zur Einkaufs- und Nähberaterin, wurde zur Mitwisserin bei Verschwörungen gegen Familienmitglieder, die mit einem Leseknochen oder einer schönen Tasche beschenkt werden sollten und knüpfte neue Kontakte zu anderen Kunsthandwerkern. Kurzum: Wenngleich sehr, sehr anstrengend, macht so ein Markt sehr viel Spaß. Eigentlich wäre das Ambiente des Schlosses für einen phänomenalen Markt prädesteniert. Durch die Pavillions im Außenbereich wird die festliche Stimmung des Weihnachtsmarktes doch sehr gestört. Einheitliche, schön geschmückte Hütten, würden die romantische Stimmung des Schlosses sicher besser unterstreichen. Fazit: viel gelernt, viele Kontakte, interessant – dennoch schaue ich mir diesen Markt das nächste Mal lieber als Besucher an. .

Weihnachtsmarkt Schloss Eulenbroich

 

 

Der 2. Markt in der Schützenhalle in Dünnwald. Tolle Organisation. Sehr gute Lage der Halle. Ausreichend Parkmöglichkeiten und gute Anbindung an die KVB. Der Markt fand über einen Sonntag im März statt. Am Morgen hatte es sogar in Köln geschneit und das Wetter war wirklich ungemütlich. Keine guten Voraussetzungen für Osterkäufe. Und so hielten sich die Umsätze in Grenzen. Dennoch: Dünnwald hat ein sehr gutes Publikum, die Atmosphäre auf dem Markt sehr angenehm und ein großes Lob an die Organisatorinnen.

 

 

Ostermarkt in Dünnwald

 

 

Und einenebenso großen Dank an meine Mama, die auf beiden Märkten wacker ausgeharrt  und mich unterstützt hatte. Gerade bei Märkten, die morgens schon anfangen, ist es besser zu zweit zu sein.Genauso mein Freund, der mir beim Aufbau und Transport geholfen und mir vor allen Dingen den Rücken frei hält. Lieben lieben Dank und einen dicken Kuss.

 

Der 3 Markt im Kloster Knechtsteden bei Dormagen. Wieder eine sehr schöne Atmosphäre und wie ich finde eine gute Organisation. Hier habe ich noch kurzfristig einen Stand bekommen. Warum noch Plätze frei waren, habe ich nicht erfahren. Vermutlich ist auch hier das kalte Wetter und die Grippewelle nicht ganz unschuldig. Der Ostersonntag war verregnet und kalt. Dennoch waren viele Besucher da. Die Meisten hatten allerdings nur geschaut. Gekauft wurde Schokolade, Lakritzte und Dunkelbier. Der 2. Tag war sonniger, die Besucher zahlreicher und auch am Kunsthandwerk interessiert. So fanden meine Hühner großes Interesse. Auch die Leseknochen waren sehr beliebt. Meine Lieblingstasche „Hotel de Paris“ fand einen Bewunderer, der sie gern seiner Liebsten gekauft hätte. Er war regelrecht vernarrt in die Tasche, die Farben, das Motiv. Seine Liebste teilte die Bewunderung jedoch nicht.  Einerseits schade, andererseits bin ich froh, dass die Tasche nicht gekauft wurde. Sie soll schon jemandem gehören, der sie genauso umwerfend findet, wie dieser Mann.  Mein kleiner Rucksack mit den Regenbogenfarben und den entzückenden beiden Außentaschen fand ein neues Zuhause bei einem hübschen Mädchen mit blauer Jacke. Leider habe ich kein Foto davon. Aber der Rucksack mit der dunkelblauen Jacke und dem hübschen Mädchen sah wirklich irre aus. Mein Fazit hier: Wieder ein schöner Markt mit tollem Publikum in angenehmer Atmosphäre.

 

           

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